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Das Institut für Nanotechnologie auf einen Blick
Die Nanotechnologie ist eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts mit vielfältigem Anwendungspotenzial. Auf der Nanometerskala treffen sich die Synthesestrategien der Chemie und Biologie (bottom-up) mit modernen Strukturierungstechniken der Halbleiterindustrie, der mesoskopischen Physik und der Materialphysik (top-down). An den Schnittstellen dieser Disziplinen arbeiten im Institut für Nanotechnologie Forscher aus experimentellen und Theoriegruppen gemeinsam an der Antwort auf wichtige Zukunftsfragen: Ist es denkbar, in zukünftigen elektronischen Speicherchips die Informationen in einzelnen Molekülen zu speichern? Welche Nanomaterialien könnten genügend Wasserstoff speichern, um damit ein Fahrzeug betreiben zu können? Wie kann man mit Nanostrukturen perfekte Linsen konstruieren? Mit neuen Erkenntnissen aus diesen und anderen aktuellen Gebieten der Nanotechnologie wollen wir einen Beitrag zur wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten. Dazu hat die Helmholtz-Gemeinschaft zwei Programmthemen eingerichtet:
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Elektronentransport durch nanoskalige Systeme
(Themensprecher Prof. Dr. Hilbert von Löhneysen)
In vielen modernen Bauteilen werden anwendungsrelevante elektronische oder magnetische Effekte von den Details des Elektronentransports durch speziell designte Strukturen bestimmt.
   
Nanostrukturierte Materialien
(Themensprecher: Prof. Dr.-Ing. Horst Hahn)
Materialien, die auf der Nanometer-Skala strukturiert werden, können im Vergleich zu herkömmlichen unstrukturierten oder grobkörnig-polykristallinen Materialien außergewöhnliche elektrische, magnetische, mechanische oder optische Eigenschaften aufweisen.
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KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft
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